Sportkardiologie

Die Sportkardiologie ist eine Unterkategorie der Sportmedizin. In den letzten Jahren wächst die Anzahl der Sportlern und Patienten, die erhebliches Spezialwissen nachfragen.

Durch ständig wachsendes medizinischen Erkenntnisse werden Fragestellungen zu kardiologischen Themen in der sportmedizinischen Betreuung von Freizeit- und Leistungssportlern immer komplexer.

Auch spielt der Sport als Therapie eine immer größere Rolle bei der Behandlung und Prävention kardiologischer Erkrankungen. Neue Forschungsergebnisse, die Fortschritte der bildgebenden Diagnostik und die besonderen sportkardiologischen Fragestellungen im Freizeit-, Breiten- und Hochleistungssport erfordern zunehmend Spezialkenntnisse.

Sportkardiologie als zertifizierte Zusatzausbildung

Basierend auf dem Medizinstudium bedarf es über die Inhalte der Zusatzbezeichnung Sportmedizin, Innere Medizin und Kardiologie hinaus eines Spezialwissens ergänzt durch jahrelange praktische Erfahrung. Die European Society of Cardiology (ESC) hat ein Curriculum für Sportkardiologie geschaffen. 

Die führenden Kardiologen und Sportmediziner aus Deutschland und Österreich haben einen deutschen Kommentar verfasst, der klarstellt, dass für die Sportkardiologie eine zertifizierte Ausbildung notwendig ist. Durch ihre Arbeit als Begründerin der AG Sport und Prävention des BNK sowie als stellvertretende Sprecherin der AG 32 „Sportkardiologie" der DGK Deutschen Gesellschaft für Kardiologie Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. hat Frau Dr. Berrisch-Rahmel aktiv an diesem Curriculum mitgewirkt.

Eine weitere Optimierung der leitliniengerechten Empfehlungen für Sporttreibende ist in Kürze zu erwarten